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Green IT - Beitrag zum Klimaschutz und Kostenreduzierung in Unternehmen

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Der prognostizierte Klimawandel bedroht unseren Planeten und wird massiv unseren Lebensstil beeinflussen. Um den globalen Temperaturanstieg einzudämmen, müssen die CO2-Emissionen rapide gesenkt werden. Zugleich braucht es wirtschaftliches Wachstum, um neue Arbeitsplätze zu schaffen. Bislang führte eine höhere Wirtschaftsleistung automatisch zu höherem Energieverbrauch – Ökologie und Ökonomie standen einander weitgehend unversöhnlich gegenüber. Doch der Ansatz der „Ökologischen Wirtschaftspolitik“ zeigt, dass gerade innovative Technologien große Leistungen bei Energieeffizienz und Klimaschutz bieten.

Durch IT-Technologien, die Energiemanagement beinhalten und auf Energieeffizienz ausgelegt sind, können die Energiekosten in Unternehmen teilweise signifikant gesenkt werden.

Beispiele hierfür sind:

Virtualisierung:
Die Leistungsfähigkeit bei Servern ist durch neueste Technologien erheblich gesteigert worden. So können physische Server auf neue leistungsfähige Server virtualisiert werden. Dies wird mittlerweile nicht nur bei großen Unternehmen, sondern auch immer mehr im Mittelstand umgesetzt. Pro virtualisierten Server mit einer Leistung von ca. 600 Watt, kommt im Jahr eine Ersparnis von über 5 Megawattstunden zusammen. D. h. je nach Stromtarif über 1.000 € pro Jahr.


Prozessoren mit Energiemanagement:
Die Prozessoren der Reihe 56XX wurden von INTEL speziell für den Servereinsatz entwickelt. Neben hoher Rechenleistung bieten diese Prozessoren intelligentes Energie-management, d. h. bei wenig Auslastung verbrauchen diese weniger Strom.

SSD anstatt herkömmliche Festplatten:
Die neuen SSD (Solid State Drive) beinhalten keine rotierenden Elemente mehr und haben gegenüber herkömmlichen Festplatten einen um bis zu vier mal geringeren Energieverbrauch. Zudem bieten SSD-Laufwerke eine höhere Geschwindigkeit. SSD-Laufwerke sind mittlerweile auch für den Servereinsatz verfügbar. Die Kosteneinsparung multipliziert sich hierbei um die Anzahl der in einem Server eingesetzten SSD-Laufwerke.

Thin-Clients anstatt PCs:
Programme können über einen Applikationsserver zentral den Mitarbeitern zur Verfügung gestellt werden. Die Programme laufen nicht mehr auf dem Arbeitsplatz-PC ab, sondern auf dem Applikationsserver. „Dicke“ PCs sind daher nicht mehr notwendig. Thin-Clients verbrauchen im Vergleich zu PCs bis zu fünf mal weniger Energie. So verbraucht ein PC ca. 300-450 Watt und ein Thin-Client ca. 50-100 Watt.


Autor: Walter Waldenmayr


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